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Sequenzerprogramme - SFM - Schule für Musikproduktion

 

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Beschreibung von Sequenzerprogrammen

Mehrspurgeräte nehmen direkt das Audiosignal auf, Midi-Sequenzer zeichnen Midi-Daten auf, die im Grunde lediglich eine Abfolge von Zahlen sind. Ein Midi-Sequenzer zeichnet keine Klänge auf.

Jedes Midi-Event (also z.B. eine Note) besteht aus einer bestimmten Menge von Zahlen, die in einem Computer natürlich ganz einfach geändert werden können. So kann man beispielsweise die Lautstärke einer einzelnen Note verändern, die Tonhöhe verbiegen oder einen anderen Klang einstellen (durch verändern der „Klangfarbe“).

Man kann auch das Tempo des Songs nachträglich ändern, ohne dabei die Tonhöhe der Musik mit zu verändern – oder umgekehrt: man ändert die Tonhöhe, bleibt aber im gleichen Tempo. Auch die Klangperspektive kann verändert werden. Dies sind alles nachträgliche Eingriffe, die bei einem analogen Mehrspurgerät unmöglich sind. Das hat jedoch den Vorteil, dass ich dadurch den Klang eines Parts der Musikkomposition nachträglich und nach Belieben wechseln kann – zum Beispiel die mit einer E-Gitarre eingespielte Melodie später von einer Flöte oder von einer Klarinette oder eines Klaviers spielen zu lassen.

Mit einem Sequenzerprogramm kann man Midi-Dateien selbst erstellen, aufnehmen und abspielen. Prinzipiell funktionieren sie wie eine Mehrspurbandmaschine. Die meisten Sequenzer bedienen sich des Midi-Standards. Da MIDI mit elektronischen Nachrichten bereits alle Informationen über die gespielte Musik überträgt, liegt es nahe, einfach diese Informationen aufzuzeichnen und später nur diese wiederzugeben.

Sequenzerprogramme erleichtern dem Musiker die Komposition eigener Stücke, indem sie für eine grafische Aufbereitung in Form richtiger Notenblätter sorgen, um Komponiertes auch in angemessener Form zu Papier zu bringen.

 

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[Beschreibung von Sequenzerprogrammen]
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