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Soundtabelle

Die Entwicklung hatte mit der Einführung des Midi-Protokolls einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Entwickler und Musiker einigten sich auf eine genormte „Soundtabelle“, dem sog. General-Midi-Standard. Dieser besagt, dass z.B. das Schlagzeug immer auf Kanal 10 und das akustische Klavier auf Kanal 1, Bank A0 liegt. Mit dieser Norm arbeitet MIDI. Das dient dazu, eine hundertprozentige Kompatibilität zwischen den Instrumenten zu gewährleisten.

Das heißt nichts anderes, als dass das Piano bei Synthesizer A auf dem gleichen Kanal liegt, wie Synthesizer B. Dies hat zur Folge, dass sich alle Midi-Songs auf allen Midi-Geräten nicht gerade gleich, aber zumindest sehr ähnlich anhören.

MIDI kann 16 Kanäle ansprechen. Grundsätzlich sollte jedes Instrument seinen eigenen Midi-Kanal haben. Moderne Synthesizer oder Expander können aber mehrere Instrumente auf mehreren Midi-Kanälen gleichzeitig abspielen. Diese werden dann als Multi-Mode fähig bezeichnet. Frühere Geräte arbeiteten dagegen nur im Mono-Mode, sie konnten also nur einen Instrumentenklang zurzeit wiedergeben.

 

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